Exkursion zum Impact Hub Zürich – Innovation through collaboration

Heute war der Kurs Bildungsprojekte gestalten auf Exkursion im Impact Hub in Zürich. Wir durften die neuen Räume am Limmatquai anschauen, die im Oktober 2015 eröffnet wurden. In den Räumen der ehemaligen Kunsthochschule herrscht heute (wieder) reger Hochbetriebe. Entrpreneurs in der Anfangsphase ihrer Unternehmen schaffen und tüfteln in der grosszügig angelegten Co-Working Space gemeinsam und individuell an ihren Ideen. Um die Räume vor Ort nutzen zu können, muss man Mitglied des Impact Hub werden.

Die Räume des Impact Hub haben Signalfunktion: es gibt speziell buchbare Meeting Räume, individuelle Arbeitsbereiche, vereinzelt fest eingerichtete Arbeitsplätze, und am anderen Standort auch ruhigere Arbeitsplätze. Gemeinsam mit Michel Jenal, der zuständig ist für das Community Building des Impact Hub Zürich, konnten wir die Räume anschauen. Michel hat uns mit seiner Präsentation über den Impact Hub die Charakteristika und Prozesse dort näher gebracht. Wesentlich für das Community Building sind aus seiner Sicht drei Voraussetzungen:

  • shared vision
  • shared identity
  • shared purpose

Das gemeinsame Ziel des Impact Hub besteht darin, unternehmerische Lösungen mit positivem Impact in der Gesellschaft oder in der Natur. Dabei stehen die drei Ps People, Planet, Profit im Zentrum der Überlegungen, d.h. bei der Initiierung eines Start-Ups werden auch der Umgang mit Kunden und Mitarbeitern aber auch der Schutz der Umwelt bedacht.

Um das Community Building zu unterstützen, bietet der Impact Hub jeden Tag Community Events an, z.B. ein gemeinsames Mittagessen oder einen Wochenabschluss. Regelmässig werden auch Workshops angeboten, die z.T. von Mitgliedern des Impact Hub, teilweise von externen Referenten gestaltet werden.

Ein wichtiges weiteres Stichwort in diesem Zusammenhang ist ‚serendipity‘, was bedeutet, dass aus zufälligen Begegnungen Neues entsteht. Dies genau soll in den collaborative spaces des Impact Hub passieren. Ein zukünftiger Entrepreneur kommt mit einer Idee und durch die Begegnungen im Hub kann sich diese weiterentwickeln oder sogar etwas ganz anderes daraus entstehen. Innovation entsteht also letztlich durch Kollaboration.

1 Kommentar

  1. Sandra Hofhues

    Mich hat der Besuch sehr an die d.school in Stanford erinnert. Hier noch der (nachgelieferte) Link dorthin: http://dschool.stanford.edu/

    Liebe Grüße,

    Sandra

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*